Salou führt an der Costa Dorada strenge Sittenregeln ein

09.07.2010 in der Kategorie: Spanien Gesetze

Weniger ist mehr, dieser Grundsatz gilt an vielen Stränden in Spanien, aber längst nicht nur dort. Gerne zeigen sich Touristen in warmen Reiseländern wie Spanien auch abseits des Strandes nur mit Badehose, Badeanzug oder Bikini bekleidet. Doch damit soll in Salou, einem der beliebtesten Badeorte an der Costa Dorada, bald Schluss sein. Als erster Ferienort in ganz Spanien sollen zu spärlich bekleidete Touristen, die außerhalb der Strände mit freiem Oberkörper oder dem Bikini erwischt werden, mit einem Bußgeld in Höhe von 100 bis 300 Euro zur Kasse gebeten werden. Der Gemeinderat folgte mit dem entsprechenden Beschluss der Forderung zahlreicher Bürger von Salou, die sich um das Image des Badeorts in der Nähe der Party-Hochburg

 

<link -="" de="" lloret="" lloret-de-mar.html="" /> Lloret de Mar besorgt sehen. Eine ähnliche Verordnung soll es an der Costa Dorada auch für Alkohol und allzu freizügige Liebesspiele am Strand geben. Salou ist Gastgeber eines Festivals britischer Studenten, bei dem es alljährlich im Frühling mitunter recht bunt zugeht und Begriffe wie "Moral" oder "Ordnung" kurzerhand zu Fremdwörtern erklärt werden. Diese Zustände sind längst nicht mehr nur den Anwohnern ein Dorn im Auge, sondern auch den Touristen, die in Salou einen erholsamen Badeurlaub an der Costa Dorada verbringen wollen. Ob und gegebenenfalls wann andere Destinationen in Spanien dem Beispiel aus Salou folgen wollen, ist derzeit jedoch nicht bekannt.

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