Spanien erhöht Mehrwertsteuer - Tipps für Touristen

26.03.2010 in der Kategorie: Spanien Gesetze

Was sich im Herbst 2009 bereits abzeichnete, wird jetzt endgültig zur Realität - ab Juli 2010 gilt in Spanien bei der Mehrwertsteuer der neue Satz von 18 % anstatt wie bisher 16 %. Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz, die wie in Deutschland auf Güter wie z.B. Lebensmittel erhoben wird, steigt in Spanien von 7 auf 8 %. Mit dieser umstrittenen Maßnahme will Spanien gegen sein Staatsdefizit ankämpfen und zur Sanierung des maroden Finanzhaushalts beitragen. Ministerpräsident Zapatero drückte die neue Mehrwertsteuer gegen heftigen Widerstand der Opposition in Madrid durch. Auf die Jugendreise nach Spanien oder einen sonstigen Urlaub auf der Iberischen Halbinsel mit den angeschlossenen Inseln der Balearen und Kanaren muss deshalb aber noch lange nicht verzichtet werden. Erstens könnte man es positiv sehen, da die angepasste Mehrwertsteuer, die z.B. in Spanien Hotels oder Restaurants fällig wird, mit 18 % immer noch ein Prozent unter der in Deutschland gültigen Mehrwertsteuer liegt. Zweitens gibt es für flexible Touristen einige Schlupflöcher, so dass beim Spanien Urlaub weiterhin die "alte" Mehrwertsteuer gültig ist. Alle Inseln der

 

<link -="" kanaren.html="" /> Kanaren, die Insel Melina sowie die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika, etwa 15 Kilometer vom spanischen Festland entfernt, genießen einen steuerlichen Sonderstatus und können über die Höhe der Mehrwertsteuer selbst entscheiden. Insbesondere die Kanaren dürften bei Spanien Jugendreise mehr als nur eine Alternative sein und entpuppen sich nun sogar als eine Art "Steuerparadies".

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