Rettung für den Iberischen Luchs in Sicht?

24.02.2010 in der Kategorie: Jugendreisen Andalusien

Der Iberische Luchs, auch als Pardelluchs bekannt, gilt mit nur noch etwas über 200 in freier Wildbahn lebenden Exemplaren als die seltenste Katzenart der Welt. Ursprünglich kam der Iberische Luchs in allen nahezu allen Regionen Spaniens und Portugals vor, wobei sich seine Verbreitungsgebiet aller Wahrscheinlichkeit nach zu keiner Zeit über die Iberische Halbinsel hinaus erstreckt hat. Heute sind Populationen des Iberischen Luchses ausschließlich in Spanien bekannt, in Portugal gilt die Katze dagegen bereits als ausgestorben. Wer den Iberischen Luchs bei einer

 

<link -="" jugendreisen-spanien.html="" spanien="" /> Spanien Jugendreise einmal in freier Wildbahn erleben möchte, braucht dazu in erster Linie eine große Portion Glück. Die besten Chancen gibt es allerdings im Nationalpark Coto de Donana in Andalusien sowie in der Sierra de Andújar in der Provinz Jaén. Madrid kann als Grenze des heutigen Verbreitungsgebiets des Pardelluches bezeichnet werden, da die Katze praktisch nur noch südlich und westlich der Hauptstadt vorkommt. Eine Katzenfreundin aus der Schweiz, die bereits im Oktober 2008 verstarb, hat nun ihr komplettes Erbe diversen Tierschutzorganisationen vermacht. Rund ein Drittel des 9-Millionen-Erbes sei nur für die Rettung des Iberischen Luchses bestimmt, wie ein Behördensprecher in Andalusien erklärte. Über konkrete Projekte oder Maßnahmen im Nationalpark Coto de Donana, die der weiteren Erholung der bedrohten Katze dienen sollen, wurde hingegen noch nichts bekannt.

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