Investoren wollen Höhlen-Hotels in der Sierra Nevada etablieren
Veröffentlicht: 11.02.2010 in der Kategorie: Jugendreisen Andalusien
Die Sierra Nevada erstreckt sich ganz im Süden von Spanien über die Provinzen Almería und Granada in der Region Andalusien. Das höchste Gebirge Spaniens erhebt sich bis auf eine Höhe von 3.482 Meter, die vom Berg Mulhacén erreicht werden, um dann in Richtung Süden steil zum Mittelmeer hin abzufallen. Diese geologische Besonderheit macht die Provinzen Granada und Almería in Andalusien zum beliebten Urlaubsziel sowohl für Wintersportler als auch Badeurlauber. Wenn es nach den Vorstellungen einer Investorengruppe geht, soll am Nordrand der Sierra Nevada, unweit der Provinzhauptstadt Granada, eine in Spanien bisher noch kaum bekannte Urlaubsform etabliert werden. Die Rede ist von Hotels und Appartements, die als Höhlen in die Hänge der Sierra Nevada getrieben werden und dabei als Unterkunft der etwas anderen Art dienen sollen. Was sich auf den ersten Blick völlig abwegig anhört, könnte sich in Andalusien unter Umständen tatsächlich als Marktlücke für den regionalen Tourismus erweisen. In vielen Dörfern in der Sierra Nevada hausen die Bewohner schon seit Jahrhunderten in Höhlen. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um rückständige Zeitgenossen, da es in den Höhlen der Sierra Nevada, die als Wohnung genutzt werden, an nichts mangelt. Küche, Bad, TV und sogar Internet sind keine Fremdwörter, das weiche Sedimentgestein der Sierra Nevada erleichtert den Höhlenbau zudem.

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