So bleiben Daten von Kreditkarten auch im Spanien Urlaub geheim

04.12.2009 in der Kategorie: Jugendreisen Spanien Info & Service

In den vergangenen Tagen sorgte ein Datenklau von Kreditkarten in Deutschland für gehörigen Wirbel unter den Verbrauchern. Von dem Sicherheitsleck bei zahlreichen namhaften Kreditkartenunternehmen waren vor allem Touristen betroffen, die im September und Oktober eine Jugendreise oder einen sonstigen Aufenthalt in Spanien absolviert haben. Barclay, VISA, Mastercard und andere Unternehmen starteten große Rückrufaktionen und forderten ihre Kunden zum Austausch ihrer Kreditkarten auf. Die Gefahr von kriminellem Umgang mit eigentlich geheimen Daten von Kreditkarten lauert jedoch nicht nur beim Urlaub in Spanien, sondern ist bei unvorsichtigem Handeln grundsätzlich überall gegeben. Die Sicherheit von sensiblen Kreditkartendaten kann jedoch schon mit einigen Tipps größtenteils gewährleistet werden. So sollte z.B. darauf geachtet werden, dass die Abrechnung per Kreditkarte, etwa im Restaurant oder an der Tankstelle, stets vor den Augen des Besitzers erfolgt. Ferner sollten sämtliche Belege lückenlos aufbewahrt und nicht einfach weggeworfen werden. Einerseits dienen die Belege im Zweifelsfall zur Kontrolle, andererseits stellen die Belege in falschen, sprich kriminellen Händen eine wesentliche Gefahr für die Daten der betreffenden Kreditkarte dar. Abschließend sollten die Kreditkarte niemals zusammen mit dem dazugehörigen PIN aufbewahrt werden. Alle Touristen oder Geschäftsreisenden, die im fraglichen Zeitraum in Spanien unterwegs waren und dort per Kreditkarte bezahlt haben, wurden von den jeweiligen Unternehmen inzwischen aufgefordert, ihre Rechnungen mit den Abbuchungen auf ihrem Konto zu vergleichen. Wer dies noch nicht getan hat, sollte dies schleunigst nachholen, da die Einspruchsfrist nach vier Wochen unwiderruflich verstreicht.

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