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Die spanische Geschichte

In der spanischen Geschichte spielen die Kunst, die Kultur, die Religion, Eroberungen, der Handel sowie die Monarchie und die letztendlich auch ein diktatorisches Regime eine entscheidende Rolle.

Die Iberische Halbinsel, auf der sich das heutige Spanien befindet, trägt nachweislich Spuren, die auf eine Besiedelungszeit vor bereits 500.000 Jahren hinweisen. Gerade die Höhlenmalerei mit Tierdarstellungen unterschiedlichster Art, welche ungefähr 25.000 Jahre alt sind, lassen sich beispielsweise im dadurch bekannten Altamira in Kantabrien wiederfinden. Erzvorkommen lockten Phönizier, Karthager und Griechen nach Spanien. Erste Handelszentren entstanden bereits 1000 v. Christus.

Nach dem Sieg über den karthagischen Heerführer Hannibal eroberten die Römer Stück für Stück die Iberische Halbinsel. Über 600 Jahre sollte sich daran nichts ändern. Den Römern verdanken die Spanier die Gründung von Städten, Straßen und Wasserleitungssystemen und auch die lateinische Sprache gewann die Oberhand. Mit dem Abschwächen der römischen Herrschaft zogen zunächst die Germanen vom Norden in das spanische Land ein und 711 n. Chr. die Mauren aus dem Süden. Vom 9. bis zum 13. Jahrhundert war Spanien ein angesehenes und zugleich blühendes Zentrum islamischer Kunst, Literatur und Wissenschaften.  

Mit Karl dem Großen, der zunächst Frankreich von den Mauren befreite, erlangte Spanien den Status eines unabhängigen Königreiches.

1469 sollte das entscheidende Jahr für Spanien werden. In diesem Jahr heirateten Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragón und legten damit den Grundstein für einen spanischen Staat. Im gleichen Jahr überquerte Christoph Columbus den Atlantik.

Mit der Entdeckung  neuer Welten setzen Spaniens Eroberungen und Eroberungskriege ein. Spanischen Kolonien wurden gegründet und gerade in Mittel-und Südamerika, sowie in Südostasien entstand ein wahrhaft stattliches spanischen Imperium und in Europa wuchs Spanien zu anerkannten Weltmacht heran. Teile von Italien und der Niederlande standen eine Zeit lang unter spanischer Kontrolle. Doch auch mit den aufkeimenden Unabhängigkeitsbewegungen verlor Spanien eine Vielzahl an Kolonien.

Geführt vom General Francisco Franco, ein Republikaner, welcher auf 1947 auch auf Lebenszeit zum Staatsoberhaupt erklärt wurde, unterlag Spanien den einen oder andern Einschränkungen, sei es auf kultureller Ebene oder eben politisch. 1969 wurde Juan Carlos de Bourbón y Bourbón zu Francos Nachfolger erklärt und 1975 zum König proklamiert. Seit 1982 ist Spanien Mitglied der NATO und ebenso Mitglied der Europäischen Union.